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Lindenbaumuseum in Neudrossenfeld

„Geleitete Linden“ oder „Stufenlinden“ sind zu Bauwerken geformte Bäume, in denen getanzt oder gesellig gesessen und gefeiert wurde, unter denen aber auch Recht gesprochen wurde.

Das im September 2014 eröffnete Lindenbaumuseum in der Ortsmitte von Neudrossenfeld, eingebettet zwischen Schloss, Kirche und historischem Brauereigasthof, zeigt in einzigartiger Weise mit über 40 Exponaten einen Querschnitt durch alle Bauarten von Lindenbäumen im europäischen Raum.

Die Modelle – angefertigt nach exaktem Aufmaß noch existierender Stufenlinden - schufen Studenten des Architekturhistorikers Prof. Dr. Rainer Graefe, der als Professor an der Universität Innsbruck am Institut für Baugeschichte und Denkmalpflege lehrte. An Originalschauplätzen wurden diese Baum-Bauten vermessen und maßstabsgetreu nachgebildet.
Daneben informieren Bildtafeln, Fotos und Texte unterhaltsam und verständlich über Entstehung, Verbreitung und Umgang mit diesem Baum. Filme und Computeranimationen runden das Ausstellungsprogramm ab. Der Museumsrundgang endet mit dem Blick aus dem Ausstellungsraum auf die 350 Jahre alte, noch gut erhaltene Tanzlinde von Neudrossenfeld am Hang oberhalb des Maintals.
Prof. Dr. Gräfe selbst: „Diese Ausstellung ist weltweit einmalig, eigentlich unbezahlbar.“

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr. Weitere Termine auf Anfrage.

Zugang über das Drossenfelder Bräuwerck, Marktplatz 2, 95512 Neudrossenfeld. Tel. 09203/9736515.

Weiterführende Informationen: Gemeinde Neudrossenfeld, Adam-Seiler-Str. 1, 95512 Neudrossenfeld; mail: Poststelle@neudrossenfeld.de



Lindenbaumuseum Neudrossenfeld
Lindenbaumuseum Neudrossenfeld