Bauleitplanung

Änderung des Flächennutzungsplanes

Änderung des Flächennutzungsplanes

Vollzug des Baugesetzbuches
Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Neudrossenfeld

Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses
gemäß §2 Abs. 1 Satz 2 BauGB

Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit
gemäß §3 Abs. 1 BauGB

Frühzeitige Beteiligung der Behörden und der Träger öffentlicher Belange gemäß §4 Abs. 1 BauGB


Der Gemeinderat der Gemeinde Neudrossenfeld hat in öffentlicher Sitzung vom 09.11.2020 beschlossen, für die Grundstücke mit den Fl.-Nrn.: 1381/2, 1376/2 und 1742/7 der Gemarkung Lindau den Flächennutzungsplan zu ändern und eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit nach §3 Abs. 1 BauGB, sowie eine frühzeitige Beteiligung der betroffenen Behörden und der sonstigen Träger öffentlicher Belange nach §4 Abs. 1 BauGB durchzuführen.

Der Aufstellungsbeschluss wird hiermit öffentlich bekannt gemacht (§2 Abs. 1 Satz 2 BauGB)

Ziele und Zwecke der Planung:

Die Aufstellung des Bebauungsplanes "Naturerlebnis Fohlenhof" als Sondergebietsfläche nach §10 BauNVO erfolgt auf den Grundstücken mit den Fl.-Nrn. 1381/2, 1376/2 und 1742/7 der Gemarkung Lindau. Im Flächennutzungsplan der Gemeinde Neudrossenfeld ist die Fläche derzeit als landwirtschaftlich genutzte Fläche dargestellt und soll zukünftig als Sonderbaufläche dargestellt werden. Die Änderung des Flächennutzungsplanes erfolgt parallel zur Aufstellung des Bebauungsplans "Naturerlebnis Fohlenhof".
Ursprünglich als "Oberfränkische Fohlenzuchtanstalt bei Harsdorf" gegründet, werden im "Fohlenhof" heute Hunde betreut und trainiert. Die Einrichtung verzeichnet eine stetige Nachfrage. Zudem wird kontinuierlich eine qualitative Steigerung des Angebotes betrieben. Dies hat bauliche Erweiterungen sowohl im Bestand als auch für Neubauten zur Folge.
Ziel der Planung ist, die Flächen des im Außenbereich der Gemeinde Neudrossenfeld gelegenen "Fohlenhofes" planungsrechtlich für künftige bauliche Erweiterungen zu sichern. Einen Bebauungsplan gab es für die Fläche bisher nicht, die Zulässigkeit baulicher Vorhaben wurden daher gem. § 35 BauGB (Bauen im Außenbereich) beurteilt.
Die geplanten künftigen Erweiterungen sind mit dem bestehenden Planrecht für das im Außenbereich gem. § 35 BauGB gelegene Areal und mit den Darstellungen des wirksamen Flächennutzungsplanes jedoch nicht in Ãœbereinstimmung, so dass hierfür parallel der Bebauungsplan "Naturerlebnis Fohlenhof" aufgestellt wird. Damit sich dieser Bebauungsplan gem. § 8 Absatz 2 BauGB aus dem Flächennutzungsplan entwickelt, ist der Flächennutzungsplan entsprechend den B-Planzielen anzupassen. Dieses wird mit der Änderung des FNP vorgenommen.
Die Änderung des Flächennutzungsplanes umfasst eine Darstellung des Sondergebiets "Naturerlebnis Fohlenhof" für Zwecke der Freizeit, Erholung sowie einer Hundepension mit Trainingsgelände, zu Lasten bisher dargestellter Flächen für Landwirtschaft, um den baulich-räumlichen Erweiterungsanforderungen des geplanten Naturerlebnishofes gerecht zu werden. Die Zweckbestimmung des Sondergebiets wird geändert und lautet künftig "Naturerlebnis Fohlenhof".

Die Öffentlichkeit, sowie die Behörden und Träger öffentlicher Belange werden in der Zeit

vom 02.12.2020 bis 30.12.2020
im Rathaus (Sitzungssaal)
während der allgemeinen Öffnungszeiten
(Mo. – Fr. von 8.00 – 12.00 Uhr
und zusätzlich Do. von 14.00 – 17.45 Uhr)


bzw. nach vorheriger Terminvereinbarung über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung, sich wesentlich unterscheidende Lösungen, die für die Neugestaltung oder Entwicklung eines Gebiets in Betracht kommen, und die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung unterrichtet.
Aufgrund der aktuellen Coronalage im Landkreis Kulmbach empfehlen wir ausdrücklich die Vereinbarung eines Termins unter der Telefonnummer 09203 / 993 - 25, um längere Wartezeiten zu vermeiden.
Stellungnahmen können während dieser Frist abgegeben werden. Auch Kinder und Jugendliche sind Teil der Öffentlichkeit und haben das Recht zur Abgabe einer Stellungnahme. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über die Änderung des Flächennutzungsplanes unberücksichtigt bleiben.

Gemeinde Neudrossenfeld, 19.11.2020

Harald Hübner
Erster Bürgermeister

Der räumliche Geltungsbereich der Änderung des Flächennutzungsplanes wird des Weiteren wie folgt umgrenzt: