ISEK Neudrossenfeld

Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept Neudrossenfeld

Erste Bürgerbeteiligung

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Maßnahmebeschreibung

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Wie soll sich Neudrossenfeld in den nächsten 15 Jahren entwickeln? Wo soll gebaut werden? Wie können wir sicherstellen, dass genug Einkaufsmöglichkeiten vorhanden sind? Wie sollen Kreisstraße, Schloss- und Marktplatz in Zukunft aussehen?

Diese und viele weitere Fragen sollen in Neudrossenfeld bald im Rahmen eines sogenannten Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (kurz ISEK) beantwortet werden. Das ISEK soll Leitplanken für die Entwicklung Neudrossenfelds vorgeben. Dabei sollen auch Sie als Bürgerinnen und Bürger direkt eingebunden werden. Gleichzeitig mit dem ISEK werden noch sogenannte Vorbereitende Untersuchungen (VU) und ein Kommunales Denkmalkonzept (KDK) erstellt; diese Dokumente beschäftigten sich vertieft mit den Ortskernen der Ortsteile Neudrossenfeld und Altdrossenfeld.

An dieser Stelle wollen wir Sie über den aktuellen Arbeitsstand informieren und Sie auch aktiv in den Prozess einbinden. Aufgrund der Corona-Pandemie können momentan keine Vor-Ort-Veranstaltungen stattfinden, weswegen wir auf andere, digitale Formate umsteigen müssen. Wir hoffen, dass im Laufe dieses Jahres irgendwann wieder Präsenzveranstaltungen möglich werden.

Wie entsteht das ISEK?

Das ISEK (und VU und KDK) werden im Auftrag der Gemeinde Neudrossenfeld hauptsächlich bearbeitet durch das Büro UmbauStadt aus Frankfurt, unterstützt durch das Büro freiraumpioniere aus Weimar sowie Herrn Dr. Michael Kriest, Experte für historische Gebäude und Denkmalschutz aus Windischenhaig. Dabei findet während der gesamten Erarbeitung ein intensiver Austausch statt zwischen den Bearbeitern, der Neudrossenfelder Politik, Verwaltung und Bürgerschaft, über die sogenannte Lenkungsgruppe. Diese wird dauerhaft über den aktuellen Stand informiert und gibt Rückmeldung zu Inhalten und geplanten Veranstaltungen.

Darüber hinaus wird an mehreren Stellen im Prozess die gesamte Neudrossenfelder Bürgerschaft eingebunden, Sie werden direkt angesprochen und um Ihre Meinung gebeten.

Am Ende des Bearbeitungsprozesses werden die fertigen Dokumente durch den Gemeinderat beschlossen und erhalten so rechtliche Gültigkeit und auch politische Rückendeckung.

Was wird in den Konzepten stehen?

ISEK, VU und KDK sollen (mit verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten) die Gemeindeentwicklung Neudrossenfelds für die nächsten 15 Jahre steuern: mit einem besonderen Fokus auf die Ortsteile Neudrossenfeld und Altdrossenfeld. Das hängt zum einen mit deren Größe und damit Bedeutung für die Gesamtgemeinde zusammen, zum anderen auch mit den dortigen wichtigen öffentlichen Gebäuden und Orten (historischer Ortskern, Schloss- und Marktplatz).

Das ISEK wird die gesamte Gemeinde ganzheitlich betrachten und alle für die Stadtentwicklung relevanten Themen analysieren und dazu auch Empfehlungen für konkrete Maßnahmen formulieren: Wohnungsbau, Betreuungsangebote für Kinder, Freizeitangebote, Verkehr und Mobilität, Versorgung mit Lebensmitteln, ärztliche Versorgung, usw.
Die VU wird sich speziell mit den Maßnahmen in den Ortskernen von Neu- und Altdrossenfeld beschäftigen: Gestaltungsfragen für Straßen und Plätze, Aufwertung von Grünflächen, Sanierung von Gebäuden.
Das KDK wird sich ebenfalls mit den Ortskernen von Neu- und Altdrossenfeld beschäftigen, dabei aber noch einen speziellen Fokus auf historische Gebäude und den Denkmalschutz legen: wie dieses historische Erbe erhalten, gepflegt und auch besonders herausgestellt werden kann.

Warum braucht es drei Konzepte?

Die drei Konzepte setzen leicht unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte; außerdem dienen sie bei unterschiedlichen Behörden als Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln, und müssen den Vorgaben der jeweiligen Behörden entsprechen. Es macht Sinn, die drei Konzepte gemeinsam zu erstellen, da es inhaltlich viele Ãœberschneidungen gibt und wir so Zeit und unnötigen Aufwand sparen können.

Wie wollen wir Sie einbinden?

Aktuell können wir Ihnen bereits ankündigen, dass ab dem 20. Januar 2021 die erste Beteiligungsrunde starten wird in Form von Informationen zum bisherigen Arbeitsstand: was haben wir im Rahmen unserer Analyse für Probleme in Neudrossenfeld erkannt und wie glauben wir, diese lösen zu können? Außerdem wollen wir Sie dazu befragen: sind wir auf der richtigen Spur, haben wir die richtigen Schlüsse gezogen? Und was haben wir vergessen, und was sollte aus Ihrer Sicht verändert werden.